Anleitung: So geht SEO mit interner Verlinkung und OnpageDoc

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Die interne Verlinkung ist eines Eurer stärksten Werkzeuge, um bei Google große Sprünge zu machen. Wenn Ihr innerhalb Eurer Webseite gezielt interne Links setzt, stärkt Ihr Eure Inhalte in der Konkurrenz um gute Positionen in den SERPs. Strategische interne Verlinkung kann aber kompliziert werden und viel Zeit in Anspruch nehmen. Wir zeigen Euch, wie der OnpageDoc hilft, die interne Verlinkung zu optimieren.

Einen Überblick der Funktionen zur internen Verlinkung hat Ronny in seinem Video zusammengestellt:

Wie viele Links gehen von Euren Unterseiten aus?

Der Navigationspunkt “Interne Verlinkung” gibt Euch Aufschluss über Anzahl, Art (Do-Follow, No-Follow), Ankertexte und Ziele der Links, die Ihr auf Euren Seiten gesetzt habt. Im ersten Schritt prüft Ihr den Menupunkt “Anzahl”. Dort ist aufgelistet, wieviele ausgehende Links jede Eurer Unterseiten aufweist.

Anzahl ausgehender Links je Unterseite

In der Detailansicht könnt Ihr auf URL-Basis nachvollziehen, von welchen Seiten und in welcher Häufigkeit Ihr interne und externe Links gesetzt habt. Auf den ersten Blick fällt meist auf, dass die Anzahl ausgehender Links von Unterseite zu Unterseite nicht stark variiert. Das liegt vor allem an der Menustruktur, die, soforn sie seitenweit gleich bleibt, je Unterseite immer die selben internen Links erzeugt.

So hilft der OPX-Wert bei der Analyse und Optimierung interner Links

Sortiert nun die Seiten in der Detailansicht nach ihrem OPX Wert. Seiten mit hohem OPX haben nicht nur die höchste Sichtbarkeit in Google und damit das größte Traffic-Potential. Sie geben in der internen wie externen Verlinkung auch den meisten Linkjuice weiter.

Im ersten Schritt könnt Ihr also überprüfen, von welchen Unterseiten mit hohem OPX Ihr zusätzlich interne Links setzen solltet. Achtet dabei darauf, die Links aus dem Content heraus zu setzen und schafft, wenn nötig, neuen Inhalt.

Auf welche fremden Seiten schickt Ihr Eure Benutzer?

Die Qualität anderer Webseiten, auf die Ihr in Euren Inhalten verlinkt, spielt im SEO ebenfalls eine große Rolle. Neben der Zahl interner Links könnt Ihr pro Unterseite auch sehen, wieviele Links zu externen Seiten von ihr ausgehen. Im Menüpunkt “Domains” erfahrt Ihr ganz genau, welche Seiten es sind, die Ihr anlinkt.

Externe Links im Onpage Doc

Auch die Qualität ausgehender Links kann bei der Bewertung Eurer Seiten durch Suchmaschinen eine Rolle spielen. Gerade dann, wenn Ihr informativen Content bereitstellt, runden Links zu guten externen Quellen Euer Angebot an den Nutzer (und Suchmaschinen) ab. Im umgekehrten Fall kann es Eurer Domain schaden, wenn ausgehende Links zu schlechten, nicht vertrauenswürdigen oder verwaisten Seiten führen. Überprüft deshalb regelmäßig, ob die Seiten, die Ihr anlinkt, noch aufrufbar sind. Bei der Auswahl der externen Seiten, auf die Ihr verlinkt, solltet Ihr außerdem mit Bedacht vorgehen.

Tipp 1: Verwendet bei internen wie externen Links, wenn möglich, das Attribut target=”_blank“. Wenn ein Besucher den Link anklickt, öffnet sich die verlinkte Webseite damit in einem neuen Tab. Verwendet das Attribut aber mit Bedacht, denn bei übermäßigem Gebrauch kann es auch stören.

Tipp 2: Interne wie externe Links solltet Ihr mit einem “Title Tag” versehen. Damit legt Ihr fest, welcher Kurztext im Mouseover erscheint, bevor Besucher den Link auch tatsächlich anklicken. Viele Webmaster vergessen den Title Tag von Links. Er bietet Besuchern aber großen Mehrwert, denn die wollen wissen, wohin Eure Links sie führen.

Ankertexte im SEO

Mit dem Pinguin Update gerieten Ankertexte, insbesondere bei externen eingehenden Links, in die Diskussion. Viele SEOs hatten den Umstand, dass Links mit Keywords als Ankertext ein wichtiges Ranking-Signal sind, manipulativ für ihre Zwecke genutzt. Die Folge waren Abstrafungen für Ankertext-Spam. Seitdem sind viele SEOs und Webmaster argwöhnisch bei der Auswahl von Ankertexten, nach dem Motto: “Nur nicht den Anschein erwecken, man wolle durch Linktexte manipulieren.”

Deswegen spielen Ankertexte von (internen) Links weitehin eine große Rolle

Umfragen, Studien und offizielle Aussagen von Google belegen, dass Ankertexte weiterhin ein bedeutendes Ranking-Signal sind. Die Logik liegt auf der Hand: Auf dem Weg durch die Untiefen des Internets folgt der Google Crawler zahllosen Hyperlinks, um neue Seiten zu indexieren und sie nach ihrer Relevanz zu bestimmten Suchbegriffen zu sortieren. Wenn der Ankertext eines Links klar benennt, was den Besucher auf der verlinkten Seite erwartet, ist das keine Manipulation, sondern vielmehr eine Hilfestellung, den verlinkten Inhalt schnell zu erfassen und einzuordnen – so auch für den Google-Crawler.

Interne Links: Das Verkehrsleitsystem Eurer Webseite

SEO-Tipp interne Verlinkung
In der internen Verlinkung sind Ankertexte nützlich, um die logische Gliederung einer Seite zu verdeutlichen. Wenn ein Online-Shop beispielsweise rote Schuhe und blaue Schuhe führt, sollte es zwei getrennte Kategorieseiten dafür geben. Aus der Hauptnavigation wird die jeweilige Kategorie verlinkt und erhält dabei ihren Ankertext. Ein Suchmaschinen-Crawler vollzieht diese Gliederung nach und erkennt, welche Kategorieseite für welche Suchanfrage relevant ist.

Ankertexte im OnpageDoc analysieren

Im OnpageDoc seht Ihr deshalb aufgelistet, wieviele Zielseiten Ihr mit einem Ankertext anlinkt. Die Verteilung in der unten stehenden Grafik ist schon ziemlich gut für eine Seite mit einer größeren Anzahl Unterseiten: Die meisten Ankertexte werden für genau eine Zielseite verwendet. Mehrfach verwendete Ankertexte halten sich dagegen im natürlichen Rahmen – sie können zum Beispiel entstehen, wenn Ihr informativen Content bereit stellt und aus dem Text heraus weiterführende Infos mit Begriffen wie “hier” oder “mehr Informationen” verlinkt.

Ankertexte im Onpage Doc

 

Definiert zu jeder Unterseite Eurer Domain, die Ihr anlinken wollt, das wichtigste Keyword. In der internen Verlinkung solltet Ihr dieses Keyword als Standard für Ankertexte nutzen. Bei vielen internen Links könnt Ihr mit Begriffsvariationen und Synonymen arbeiten. Am Beispiel des oben erwähnten Online Shops erklärt: Verwendet “Blaue Schuhe” für Eure Zielseite zu blauen Schuhe und variiert die Ankertexte, zum Beispiel “Blaue Schuhe” “Blaue Freizeitschuhe” “Auswahl blauer Schuhe” usw.

Do Follow und No Follow Links

Wenn Ihr einen Link setzt, wird er in der Regel automatisch mit dem “Do Follow”-Attribut versehen. Das heißt, dass Suchmaschinen-Crawler diesem Link folgen, ihn zur Gewichtung und Bewertung von Relevanz heranziehen. Ob No Follow Links für Suchmaschinen “unsichtbar sind”, ist Gegenstand einiger Diskussionen. Google hat selbst erklärt, wo es die Verwendung des Attributs für sinnvoll hält. Wir empfehlen, in der internen Verlinkung standardmäßig mit Do Follow zu arbeiten.

Im OnpageDoc seht Ihr, welche Eurer internen und externen Links auf Do Follow gestellt und welche mit einem No Follow-Attibut versehen sind.

 

DoFollow und NoFollow

Für Eure Kategorie-, Produkt- und Leistungsseiten solltet Ihr sicherstellen, dass eingehende Links nicht mit No Follow markiert sind. Verwendet dieses Attribut nur dann, wenn die verlinkte Seite nicht explizit durch interne Links gestärkt werden soll, zum Beispiel Datumsarchive in Blogs. Und auch dann macht es Sinn, zu überlegen, ob nicht die Ausnahme der Seite von der Indexierung, durch das Meta Tag NoIndex, besser geeignet ist.

Verwaiste Seiten: Keine eingehenden internen Links

In manchen Fällen kommt es vor, dass einzelne Unterseiten gar keine internen Links abbekommen. Dann ist fragwürdig, ob sie überhaupt in den Index gelangen. Aussagekräftige, hilfreiche oder einfach wichtige Landin Pages, die zu wenig interne Links erhalten, sind ungenutztes Optimierungspotential. Prüft deshalb im OnpageDoc im Menupunkt “Verwaiste Seiten”, ob und wo Ihr nachbessern müsst:

Verwaiste Seiten

 

Bad und Malware Links

In der Rubrik “Bad und Malware Links” solltet Ihr eigentlich keine Probleme vorfinden. Hier werden Euch alle Seiten gezeigt, auf die Ihr verlinkt. Malware- und Bad Neighbourhood-Seiten, die Links von Eurer Domain erhalten, werden gesondert aufgeführt. Im Normalfall verlinkt niemand wissentlich auf solche Seiten. Wenn Ihr hier Abweichungen feststellt, überprüft sofort, ob Eure Seite oder die angelinkte Zielseite gehackt wurde. Schaut zu diesem Zweck auch, ob Ihr in den Webmaster Tools eine Nachricht von Google erhalten habt.

Fazit

Mit internen Links könnt Ihr gezielt Eure wichtigen Unterseiten stärken. Durch die Auswahl passender Ankertexte liefert Ihr der Suchmaschine eindeutige Signale für die Bewertung Eurer Seite nach Themen, inhaltlicher Gliederung und Relevanz. Im OnpageDoc seht Ihr tagesaktuell, welche Eurer HTML-Dokumente noch mehr interne Links vertragen könnten, wo Ankertexte sich überschneiden und ob es Probleme mit internen wie externen Links gibt. Eure interne Verlinkung zu optimieren ist damit eine der leichtesten Übungen im Onpage SEO. Der Effekt ist aber umso größer. Denn nicht nur für Suchmaschinen ist eine logische interne Verlinkung ein wichtiges Zeichen. Auch Eure Besucher und Leser werden es Euch danken, wenn Ihr sie mit sinvollen internen Links durch Eure Seite lotst.

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