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Cookie Hinweispflicht bei Google betrifft vor allem Adsense

Cookie Hinweispflicht bei Google

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google-cookie-richtlinie-2015Es gibt mal wieder Bewegung seitens Google. Dieses Mal handelt es sich allerdings um kein Algorithmus-Update, sondern um eine neue Richtlinie, die vor allem Nutzer der Werbeplattform Adsense udn DoubleClick betrifft, die Besucher aus den Ländern der EU auf ihren Webseiten haben. Bis zum 30. September 2015 sollen nun also nach dieser neuen Google-Cookie-Richtlinie auf allen Seiten ein Hinweis eingeblendet werden, der Besucher über die Verwendung von Cookies hinweist. Das ist insofern ein Novum, da Google die Gesetze der Länder eher etwas lockerer sieht und sich daran „vorbeimogeln“ will. In Deutschland ist das einblenden eines Cookie-Hinweises per Gesetz gar (noch) nicht notwendig und trotzdem verlangt dies Google nun von seinen Ad-Publishern.

Was heißt das jetzt für Seitenbetreiber?

Bis Ende September muss man erst einmal nichts unternehmen, wenn man eines der Werbenetzwerke von Google nutzt. Dann aber sollte man ein entsprechendes Popup auf der Seite anzeigen, welches auf die Verwendung von Cookies hinweist. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte der Besucher explizit der Nutzung von Cookies zustimmen oder dies auch ablehnen können – dann wäre man 100% EU-konform und handelt auch im Sinne der Google-Cookie-Richtlinie. Lehnt ein Besucher die Cookie-Nutzung allerdings ab, sollten logischerweise auch entsprechende Skripte zum Ausliefern von Werbung deaktiviert werden.

Cookie-Richtlinie schlecht für die Conversion

Eines dürfte sehr klar sein: wenn man Nutzer mit der Nase darauf stößt, dass ihre Daten hier durch Cookies erfasst werden, dürften einige dies ablehnen. Die Folge: einbrechende Klickraten, durch nichtausliefern der Werbeanzeigen, sprich die Conversion und damit auch die Einnahmen aus Google Adsense dürften drastisch sinken. Das wiederum hat auch Folgen für Google Adwords: Anzeigen Werbetreibender werden weniger oft ausgeliefert und damit weniger User erreicht. Das Ganze dürfte auch nicht im Sinne von Google sein, schließlich verdient sich der Konzern eine goldene Nase mit seiner Werbeplattform. Der Grund für das Einführen der Cookie-Richtlinie ist trotzdem unvermeidlich, denn es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis auch Deutschland seine Gesetze hier entsprechend anpasst. Google kommt dem nun zuvor.

Die aktuell geltende Cookie-Richtlinie

Datenschutz und Datensicherheit ist gerade auf digitalen Wegen nicht immer gewährleistet. Um die Privatsphäre von Nutzern zu schützen, wurde am 25.11.2009 eine EU-Richtlinie für alle Mitgliedsstaaten verabschiedet, die auch als „Cookie-Richtline“ bekannt wurde. Hier hießt es u.a.:

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die Speicherung von Informationen oder der Zugriff auf Informationen, die bereits im Endgerät eines Teilnehmers oder Nutzers gespeichert sind, nur gestattet ist, wenn der betreffende Teilnehmer oder Nutzer auf der Grundlage von klaren und umfassenden Informationen, die er gemäß der Richtlinie 95/46/EG u. a. über die Zwecke der Verarbeitung erhält, seine Einwilligung gegeben hat (…).

Übersetzt heißt das, es muss vom Besucher einer Website ausdrücklich ein sogenanntes „Opt-in“ verlangt werden, sprich er muss ausdrücklich zustimmen, dass seine Daten in Cookie-Dateien gespeichert werden. Im Umkehrschluss bedeutet das auch, dass ein „Opt-out“ (der Besucher muss aktiv von sich aus untersagen) Verfahren nicht mehr ausreicht.

Keine Regelung in Deutschland – trotzdem EU-Konform

cookie-popup

Damals stiftete die Cookie-Richtlinie bei der Bundesregierung ein wenig Verwirrung, ob man dies nun auch gesetzlich erfassen müsse, da ein bis dato eben nur das Opt-out-Verfahren geregelt war. Paradoxerweise hat die EU-Kommission nach einer Prüfung der Sachlage festgestellt, dass Deutschland allen Kriterien der 2009/136/EG Richtlinie erfüllt und eine Gesetzesänderung nicht notwendig ist.

Lieber Publisher,

hiermit möchten wir Sie auf eine neue Richtlinie zur Einholung der Zustimmung der Endnutzer in der EU hinweisen, mit der den geltenden gesetzlichen Vorgaben und Best Practices Rechnung getragen wird. Diese Richtlinie sieht vor, dass Sie zur Einholung der Zustimmung des Endnutzers verpflichtet sind, wenn Sie Produkte wie Google AdSense, DoubleClick for Publishers und DoubleClick Ad Exchange einsetzen.

Bitte lesen Sie möglichst bald unsere Richtlinie zur Zustimmung der Nutzer in der EU. Gemäß diesen Richtlinien müssen Sie die Zustimmung der Endnutzer in der EU einholen, wenn Sie Google-Produkte einsetzen und dabei Cookies und andere Daten gespeichert und abgerufen sowie Daten erfasst, weitergegeben und genutzt werden. Die Richtlinie hat keine Auswirkungen auf die in Ihrem Vertrag enthaltenen Bestimmungen über das Eigentum an Daten.

Bitte setzen Sie diese Richtlinie so bald wie möglich um, spätestens jedoch bis zum 30. September 2015.

Falls Ihre Website oder App über keinen der Richtlinie entsprechenden Zustimmungsmechanismus verfügt, implementieren Sie bitte jetzt einen solchen. Um Ihnen die Implementierung zu erleichtern, haben wir einige hilfreiche Ressourcen unter cookiechoices.org für Sie zusammengestellt.

Diese Richtlinienänderung erfolgte in Reaktion auf die Best Practices und rechtlichen Vorgaben der europäischen Datenschutzbehörden. Entsprechend diesen Vorgaben wurden vor kurzem auch Änderungen an Googles eigenen Websites vorgenommen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Google-Richtlinienteam

Fazit: handeln bevor es zu spät ist

Auch wenn es bitter ist: als Publisher und Nutzer von Adsense und DoubleClick sollte man aktiv werden und lieber heute als morgen ein entsprechendes Hinweisfenster einblenden. Es gibt hier bereits einige gute Lösungen, die dies erleichtern und die Google sogar empfieht:

 

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Kommentare

Hans-Jürgen

Hier ist noch eine stark vereinfachte Variante des Scripts unter GNU Lizenz zum Einsatz auf der eigenen Website bereitgestellt: website-tutor.com/cookie-plugin-script/


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