SEO zum selber machen mit OnpageDoc

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SEO zum selber machen mit OnpageDocIn unserem Beitrag Do-It-Yourself SEO-Check mit kostenlosen Tools haben wir beschrieben, wie Ihr den Einstieg in SEO schafft, ohne dass Euch dabei Kosten entstehen. Im heutigen Beitrag wollen wir zeigen, wie Ihr diese Erkenntnisse mit der Einsteiger-Version des OnpageDoc in praktische Optimierungsmaßnahmen umsetzt.

Wir liefern Euch zu jeder vorgeschlagenen Maßnahme Quellen und Tutorials, von denen einige sogar von Google selbst stammen. Beachtet aber auch, dass einige der Aufgaben schon deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen, als das bei jenen aus Teil 1 der Fall war.

Zeit sparen beim Analysieren Eurer Inhalte

Mit der “Site: Abfrage” und den Google Webmaster Tools habt Ihr bereits im Überblick, wieviele Unterseiten Eurer Domain bei Google indexiert sind. Ihr wisst auch schon, wie Ihr Google mit der Nase drauf stoßen und um Indexierung einer Seite bitten könnt. Welche Seiten es jedoch genau sind und wie sie inhaltlich beschaffen sind, erfahrt Ihr im OnpageDoc Menupunkt “Inhalt”.

OnpageDoc listet Euch alle Unterseiten Eurer Domain auf, darin sind auch Seiten enthalten, die aktuell nicht indexiert sind. Auch etwa Archivseiten können in dieser Liste also vorkommen; Ihr solltet dann generell abwägen, ob Ihr sie indexiert haben wollt oder nicht. Tendenziell empfehlen wir, Archivseiten auf No Index zu setzen. Ausnahmen sind beispielsweise Tag-Seiten mit denen Ihr Themensammlungen zu ganz bestimmten Inhalten erstellt.

Wie hilft OnpageDoc bei der Optimierung Eurer Inhalte?

Zu jeder Unterseite listet der OnpageDoc vier Metriken auf. Aus den einzelnen Metriken könnt Ihr Schlüsse ziehen, die Ihr direkt in die Optimierung Eurer Seite umsetzt.

  1. OPX

Mit OPX ist die interne Verlinkung einer Unterseite gemeint. Dieser Wert ermittelt, wie stark eine Unterseite intern angelinkt wird und weiterverlinkt.

Wichtig: Wenn eine wichtige Unterseite einen vergleichsweise niedrigen OPX erzielt, solltet Ihr handeln. Überprüft, ob sich andere Unterseiten eignen, auf diese wichtige Zielseite häuiger zu verlinken. Umgekehrt gilt: Häufige verlinkte Unterseiten eignen sich, um schwächere Zielseiten zu stärken. Versucht also das Potential Eurer stärksten Unterseiten dahin gehend zu nutzen, passenden Traffic und den Google-Bot auf neue Unterseiten zu lenken.

  1. Statuscode

Wenn für jede Eurer Unterseiten der Statuscode 200 gemeldet wird, ist alles im grünen Bereich. Diese Seiten werden auch im OnpageDoc entsprechend grün markiert.

Wenn allerdings Statuscode wie 404 oder 500 angezeigt werden, besteht Handlungsbedarf. Solche Codes zeigen an, dass eine Seite nicht erreichbar ist, oder der Aufruf ihrer URL eine Fehlermeldung erzeugt. In solchen Fällen solltet Ihr prüfen, ob die betroffene Seite verzichtbar ist, oder ob Ihr sie durch passende neue Seiten ersetzen solltet.

Jede Unterseite mit fehlerhaftem Status leitet Ihr bestenfalls per 301-Weiterleitung um. Wie das geht, beschreibt dieser Beitrag der SEO Trainees. Dabei gilt folgende Unterscheidung: Seiten, die tatsächlich wegfallen und verzichtbar sind, leitet Ihr auf die Startseite oder eine passende Kategorieseite um. Wenn Ihr die Inhalte einer Seite ersetzt, leitet Ihr direkt auf die neu erstellte Unterseite weiter.

  1. Wortanzahl

Die Wortanzahl verrät Euch, wieviel Text (ohne Code, Anzeigen, Widgets und Navigation) eine Unterseite enthält. Es gibt keine Faustregel für die optimale Wortzahl einer Unterseite. Eure Kontaktseite kommt vielleicht mit 40 Wörtern zurecht, während ein detaillierter Blog-Artikel 2000 Wörter umfasst. Trotzdem gibt Euch OnpageDoc eine Angabe zu Textlängen und zeigt an, welche Unterseiten vielleicht zu kurz geraten sind.

Überprüft gezielt Seiten, die OnpageDoc als zu kurz kennzeichnet. Wenn wichtige Leistungs- oder Produktseiten weniger als 50 Wörter umfassen, könnte das ein Wettbewerbsnachteil sein. Vergleicht die Unterseiten einschlägiger Konkurrenten, um herauszufinden, wo Ihr textlich nachbessern müsst.

  1. Antwortzeit

Zu jeder Unterseite erfahrt Ihr, wie lange sie lädt, wenn ein User sie im Browser aufruft. Hier gibt es eine Faustregel: je kürzer die Ladezeit, desto besser. Mehr dazu erfahrt Ihr etwas weiter unten im Artikel.

Funktionen: Einzelanalyse und Responsive Viewer

Die aufgelisteten Unterseiten könnt Ihr auch einzeln in einer Detail-Analyse betrachten. Darin sind die einzelnen Funktionen des OnpageDoc zusammengefasst und auf die  jeweilige Unterseite bezogen, statt auf die gesamte Domain. Ihr habt auch die Möglichkeit Eure Website mit dem Responsive Viewer in ihrer Mobilversion anzuschauen. Mehr zum Thema erfahrt Ihr in unserem Wiki-Artikel über Responsive Design.

Interne und externe Texteinzigartigkeit

Wir hatten im ersten Beitrag schon das Thema Duplicate Content angesprochen. Mit Tools wie Copyscape könnt ihr Texte auf Ihre Einzigartigkeit prüfen. Allerdings nur Text für Text. OnpageDoc hat dafür eine komplette Rubrik, in der Ihr seht, wie es um die Einzigartigkeit der Texte auf Eurer Seite bestellt ist.

 

Interner Duplicate Content

Texteinzigartigkeit einer Domain mit vielen News-Artikeln

Betrachtet zunächst vor allem die interne Texteinzigartigkeit. Wenn viele Eurer Texte zu weniger als 60% einzigartig sind, solltet Ihr aktiv werden. Das Problem tritt zum Beispiel bei vielen Shops auf, die Produktbeschreibungen und Datenblätter von Herstellern übernehmen und inhaltlich nur leicht modifizieren. Hier solltet Ihr Hand anlegen und einzigartige Kategorie- und Produktteste verfassen, um Eure Relevanz zu erhöhen.

Bei News-Artikeln taucht das Problem auch häufig auf. Allerdings nicht immer mit schwerwiegenden Folgen. Wenn die gesamte Domain nicht ausschließlich aus News-Artikeln besteht und der Fokus sogar auf ausführlichen, gut recherchierten Fachartikeln liegt, wiegen die News-Artikel als Duplicate Content nicht so schwer. Es ist aber eine Überlegung wert, die News nach einer Zeit zu löschen und auf aktuellere Artikel oder Kategorieseiten weiterzuleiten.

PageSpeed und Server

Die Bedeutung kurzer Ladezeiten können wir gar nicht oft genug betonen. In einem Blogbeitrag zu dem Thema haben wir den Zusammenhang zwischen Ladezeiten und Conversions aufgezeigt.  OnpageDoc bietet hier eine Hilfestellung und zeigt an welchen Stellen Optimierungsmöglichkeiten existieren.

Ladezeiten Javascript CSS

Die Farbmarkierungen zeigen Euch, wo alles in Ordnung ist (Grün), wo Handlungsbedarf besteht (Gelb) und wo dieser besonders dringend ist (Rot).

Die Verwendung von Javascript und CSS zählt im modernen Webdesign zum Standard. Trotzdem erhöht es die Ladezeiten, wenn beim Aufruf von Unterseiten die entsprechenden Dateien geladen werden. Im OnpageDoc geben wir Euch deshalb eine umfassende Übersicht, wo Ihr CSS und Javascript auf Eurer Website verwendet und wie sich das auf die Performance der Seite auswirkt.

CSS Dateien im OPD

Javascript und CSS komprimieren und dadurch optimieren

Die obere Grafik gibt nur auf den ersten Blick keinen Anlass, aktiv zu werden. Die Ladezeiten sind in Ordnung, Javascript und CSS funktionieren fehlerfrei. Wenn man es so stehen lässt, lässt man unter Umständen aber Optimierungspotential liegen. Ladezeiten können nie kurz genug sein und mit Javascript und CSS habt Ihr die perfekten Ansatzpunkte dafür.

Google selbst ist der größte Anhänger einer positiven User Experience. Um Ladezeiten zu optimieren, ohne dabei zum Profi-Programmierer zu anvancieren, gibt es über Page Speed Insights hilfreiche Tipps und Anleitungen. Um selbst Euer Javascript und CSS zu optimieren, lest Euch bei Google Developers ein.

Fünf einfache Schritte zur Website-Optimierung mit OnpageDoc

  1. Überprüft im Menupunkt “Inhalt”, welche Unterseiten Eurer Domain OnpageDoc gecrawlt hat. Achtet darauf, dass nur Seiten mit einzigartigen, wertvollen Inhalten indexiert sind.
  2. Vergleicht die Metadaten OPX, Statuscode,  Wortanzahl und Antwortzeit. Wichtige Unterseiten sollten einen höheren OPX haben. Durch interne Verlinkung besonders wichtiger Landing Pages stärkt Ihr deren OPX.
  3. Seiten mit fehlerhaftem Statuscode (zum Beispiel 404 und 500) leitet Ihr per 301-Weiterleitung auf die Startseite, passende Kategorieseite oder aktuelle Inhalte um.
  4. Die Textinhalte wichtiger Zielseiten prüft Ihr nicht nur anhand ihrer Länge. Achtet auch auf vollständige Informationen und führt einen Vergleich mit Mitbewerbern durch. Eure Textinhalte sollen sich durch Vollständigkeit und Einzigartigkeit von denen der Mitbewerber unterscheiden.
  5. 5. Die Antwortzeiten Eurer Unterseiten könnt Ihr laufend optimieren. Prüft Eure Startseite und die wichtigsten Zielseiten mit Google Page Speed Insights. Wertvolle Tipps zur Ladezeitenoptimierung gibt dieser Blogartikel von Torben Leuschner.

Fazit: Einzigartige Inhalte und kurze Ladezeiten als solide Basis

Mit den Maßnahmen, die wir hier beschrieben haben, schafft Ihr die Grundlage für eine gute User Experience der Besucher Eurer Webseite. Darauf könnt Ihr in der Suchmaschinenoptimierung aufbauen und sendet gleichzeitig positive Signale an Google, das Nutzerfreundlichkeit in den SERPs honoriert.

Wie Ihr weitere Daten aus dem OnpageDoc in Optimierungsmaßnahmen umsetzt, zeigen wir Euch in den nächsten Blogbeiträgen. Darin geht es dann um Themen wie interne Verlinkung, Keyword-Monitoring und optimierte Meta-Informationen.

Wenn Ihr keinen unserer Beiträge zu verpassen wollt, folgt uns doch auf Facebook und Twitter oder meldet Euch zu unserem Newsletter an. Schreibt uns in den Kommentaren dieses Artikels, wenn Ihr Rückfragen und Bemerkungen zu den vorgestellten Funktionen des OnpageDoc habt.

 

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Kommentare

Do-It-Yourself SEO-Check mit kostenlosen Tools

[…] gesammelte Daten aus den Webmaster Tools liefern eine gute Grundlage für den Einstieg in SEO. Im nächsten Beitrag zeigen wir Euch, mit einem Beispiel aus dem Onpage Doc, wie Ihr dieses Wissen vertieft und mit der […]

Bernhard

Ich habe hier einen Artikel zur Optimierung unter WordPress geschrieben. Betrifft zwar einen bestimmten Hoster, lässt sich aber auf viele andere übertragen. http://wp-config.tips/2015/03/wordpress-pagespeed-optimierung-all-inkl-com/


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