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Wie funktioniert Negative-SEO ohne Backlinks?

Negative-SEO ohne Backlinks

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Präambel: lieber nach Googles Regeln spielen

Negative SEO TippsDas Google-Ranking und die damit verbundenen Optimierungsmaßnahmen sind ein zweischneidiges Schwert. Grundsätzlich kann und sollte man natürlich alles unternehmen, damit die eigene Seite (oder die eines Kunden) perfekt aufgestellt ist: Seitenstruktur, die richtigen (semantischen) Keyword-Kombinationen, Performance, Bilder und so weiter – all das sollte den aktuellen Maßgaben Googles entsprechen. Verlassen wir einmal den reinen Blick auf die Seite und kümmern uns auch darum, dass die Website gut verlinkt und in sozialen Medien erwähnt ist, dann sprechen wir von Offpage-Optimierungen. Auch diese sind für ein gutes Ranking in den Google SERPs maßgeblich entscheidend. Nach den Webmaster Guidelines der Suchmaschine mit den bunten Buchstaben sollten externe Links aber möglichst nicht selbst gesetzt werden, sondern natürlich und damit auch freiwillig entstehen. Würde man beispielsweise massenhaft Backlinks selbst setzen, so könnte dies sehr wahrscheinlich zum Abstrafen der Website durch Google führen und die guten Rankings innerhalb der SERPs wären mindestens für einige Wochen bis Monate verloren.

Negative SEO – Klappe die erste: SPAM-Links

Nun könnte man sich sagen: “Ich gehe kein Risiko ein, baue schönen Content und setze nicht einen Backlink selbst, damit ich nicht abgestraft werde.” Fährt man diese Strategie, umgeht man zumindest die meisten Risiken, die man selbst in der Hand hat. Nun haben wir leider die Situation, dass sich nicht alle liebhaben im schönen Google-Land. Der Konkurrenzdruck in bestimmten Themengebieten (beispielsweise Stichwort Finanz- und Versicherungsbranche) ist enorm hoch, Google Adwords kaum noch zu bezahlen und jeder schreit nach Suchmaschinenoptimierung. Aber was, wenn alle Seiten optimiert sind und sich nichts mehr richtig bewegt in den SERPs? Genau dann kommt es LEIDER immer häufiger zu Negative-SEO – soll heißen: wir machen all das, was Google abstraft – nur nicht für unsere eigene Seite. Hat man das “richtige” Netzwerk und die entsprechenden Kontakte, so ist es für einige ein Kinderspiel, innerhalb kürzester Zeit massenhaft minderwertiger Backlinks auf eine Seite abzufeuern. Dies geschieht in der Regel durch das automatisierte Veröffentlichen von SPAM-Kommentaren in vielen Blogs – richtig vielen Blogs. Nicht selten kommen hier zehn-, zwanzig- oder dreißigtausend Backlinks zustande, die mit nur einem bestimmten Keyword gesetzt sind: jenes, dass man bei der Konkurrenz gern aus den Suchergebnissen verbannen will. Klingt fies, ist es auch. Diesen massiven SPAM-Links erliegen selbst alte, vertrauenswürdige Seiten innerhalb von wenigen Wochen.

Negative SEO – Klappe die zweite: Angriff ohne Backlinks

google-disavow-toolDie erste Taktik ist schon sehr unsauber und leider Gottes funktioniert sie, auch wenn Googles Web-SPAM-Chef Mister Cutts etwas anderes behauptet. Allerdings gibt es hier eine einfach Lösung: das disavow-Tool. Aufmerksame SEOs und Seitenbetreiber finden mit den richtigen SEO-Tools schnell heraus, wenn eine SPAM-Link-Attacke erfolgt und werten all diese schlechten Links (auch Bad-Links genannt) mit der disavow-Funktion in den Webmastertools von Google ab. Somit werden sie nicht mehr gezählt und das Problem ist gelöst. Das Ganze ist zwar ziemlich zeitaufwändig, klappt aber ganz gut. Nur leider schläft die Ultra-Blackhat-SEO-Szene nicht und hat sich eine zweite, noch fiesere Taktik ausgedacht: Negative-SEO ohne Backlinks. Wie geht denn das? Auch hier wird wieder eine Lücke in Googles Algorithmus genutzt. Google legt immer größeren Wert auf nutzerfreundliche Websites, auf denen ein User eine möglichst lange Customer Journey hat – sprich eine hohe Verweildauer aufweist und viele Klicks auf der Website ausführt. Außerdem wertet Google aus, wie oft ein bestimmter Suchbegriff in der Suchmaschine eingegeben wird. Danach wird gemessen, welche Seite am häufigsten dazu angeklickt wurde. Umso höher die Klickzahl auf der eigenen Seite, umso größer der Impact auf eine positive Ranking-Bewertung. Soweit klar. Und nun kommt wieder die Negative-SEO-Taktik ins Spiel, die praktisch reziprok arbeitet, also wieder die Regeln missachtet und alles falsch macht in Bezug auf eine fremde Website.

Wie funktioniert Negative-SEO ohne Backlinks?

Massenhaft SPAM-Links zu setzen ist gegen diese Methode noch vergleichsweise einfach. Denn was hier gemacht wird, ist technisch kniffliger und erfordert ein gewisses Know-How in Sachen Programmierung. Ein Blackhat-SEO setzt an dieser Stelle ein selbstgeschriebenes Skript ein, das die sogenannte CTR von Google negativ manipuliert. CTR steht für “Click Through Rate” und meint praktisch die Klickrate auf bestimmte Suchergebnisse. Dieses Skript, auch CTR-Bot genannt, führt nun massenhaft Suchanfragen zu einem bestimmten Keyword aus und klickt danach ein Suchergebnis bei Google selbstständig an – aber eben alle Websites, außer einer einzigen: die, die im SERP-Nirvana versenkt werden soll. Passiert genau das wiederholt und über mehrere Tage, “denkt” Google, dass diese bestimmte Website offenbar nicht relevant für dieses bestimmte Keyword ist und feuert sie aus den Ergebnislisten. Klingt einfach, oder? Ist es aber nicht. Denn Google ist nicht blöd und hat clevere Programmierer in den eigenen Hallen sitzen, die eben auch Fake-Taktiken erkennen können. Die andere Seite, die Blackhat-SEOs, sind aber oftmals eben mindestens genauso clever. Das “Problem” von Fake-Suchanfragen und Fake-CTRs ist ein immer wiederkehrendes Muster, was Google schnell erkennen kann: gleiche IP-Adressen, gleicher Browser oder Session-IDs. Allerdings umgeht ein effektiver CTR-Bot diese Problematik, in dem er diese Daten ebenfalls fälscht.

Negative SEO ohne Backlinks? Geht ja gar nicht. Geht ja wohl!


Der liebe Matt Cutts wird nicht müde von der Qualität des Such-Algorithmus zu schwärmen und wie effektiv Anti-SPAM-Maßnahmen im Hause Google funktionieren. Das klappt aber leider eben nicht immer, wie die Suchmaschine sich das wünscht. Negative-SEO funktioniert lieber Matt, Punkt! Dass dies mit SPAM-Backlinks klappt, leuchtet ein und es gibt dafür genügend Beispiele im Netz. Aber Negative-SEO ohne Backlinks? Zweifler könnten jetzt behaupten, es sei nur ein Mythos. Falsch gedacht: Bartosz Góralewicz hat in seinem Blog einen beeindruckenden Artikel darüber geschrieben, dass eben diese Negative-SEO-Taktik bei seinem Kunden angewandt wurde. Auch Góralewicz konnte das nicht glauben und schrieb “This shouldn’t be happening” – aber auch er musste sich eingestehen, dass es eben doch passierte. Durch stundenweise Überprüfung des Traffics und Suchanfragen der Kunden-Website konnte er diese Blackhat-SEO-Methode aufdecken.

Negative-SEO funktioniert – der Beweis

negative-seo-ohne-backlinksUm zu beweisen, dass eine solche Taktik funktioniert, hat Góralewicz einen mutigen Selbstversuch gestartet: mit dem Keyword “Pengiun 3.0″ rankte er vor dem Versuch stabil auf Platz 1 oder 2 in den Google Suchergebnissen. Er baute sich einen eigenen CTR-Bot und produzierte damit massenhaft Suchanfragen mit eben genau diesem Suchbegriff, nur dass er alle Websites außer seiner eigenen mit dem Bot anklickte. Binnen weniger Tage wurde er Platz um Platz in den Suchergebnissen herabgesetzt und es war klar: Negative-SEO ohne Backlinks funktioniert.

So kannst du Negative-SEO aufdecken

Das diese Methode wirklich funktioniert um Konkurrenz-Websiten von guten Google-Positionen zu verbannen, ist ein echtes Problem. Während SPAM-Links noch gut erkennbar sind, so ist diese Negative-SEO-Methode praktisch unsichtbar – für den Webseitenbetreiber aber eben auch Google. Ein gut programmierter CTR-Bot kann seine Aktivität so gut verschleiern, dass es beinahe unmöglich ist, hier einen Fake nachzuweisen. Stürzt die eigene Seite also im Ranking ab, ohne dass man etwas falsch gemacht hat oder mit SPAM-Links attackiert wurde, so kann eben die zweite, noch fiesere Blackhat-Methode angewandt worden sein. Leider gibt es nur sehr wenig, was man dagegen tun kann. Hier 5 Tipps gegen Negative-SEO ohne Backlinks:

  1. Die Website lückenlos Onpage optimieren – saubere Struktur, gute und lange Texte sowie eine ordentliche Performance.
  2. Achte auf die indexierte Unterseiten deiner Website. Viel hilft nicht immer viel – lieber weniger URLs im Google-Index, diese dafür aber sauber optimiert und klar auf bestimmte Keywords definiert.
  3. Behalte die Konkurrenz im Auge: mit OnpageDoc kannst du beispielsweise drei deiner Mitbewerber monitoren und überprüfen, ob diese sprunghaft im Ranking steigen oder fallen und auch deren Backlinks analysieren. So lassen sich erste verdächtige Aktionen aufdecken.
  4. Die wichtigsten, eigenen Keywords jeden Tag überprüfen: verlieren entscheidende Suchbegriffe plötzlich und stetig gute Platzierungen, kann dies ein erstes Indiz für Negative-SEO sein.
  5. Beobachte regelmäßig die Daten in den GWT (Google Webmaster Tools). Hier kannst du gut sehen, wie oft ein bestimmtes Keyword in einem festgelegten Zeitraum gesucht wurde und wie hoch dabei dein CTR-Anteil ist. Sinkt dieser plötzlich und rapide ab, kann auch dies ein Indiz für Negative-SEO sein.

Webspam an Google melden

Nun aber nochmal eine schlechte Nachricht zum Schluss: gegen eine solche Negative-SEO-Methode kann man leider fast nichts (Effektives und Legales) unternehmen. Das disavow-Tool nützt hier nichts und Google hat derzeit noch keine effektive Methode bereitgestellt, um Webmaster davor zu schützen. Die einzige Maßnahme, die man derzeitig gegen solche SEO-Blackhat-Taktiken unternehmen kann, ist Google direkt zu kontaktieren. In den Webmastertools existiert dafür tatsächlich ein Formular, mit dem man das Webspam-Team erreichen kann. Damit ihr nicht lange suche müsst, denn das Kontaktformular ist ganz ordentlich in den GWT “vergraben”, könnt ihr einfachen diesen Link nutzen und dort auf “Webspam melden” klicken:

https://www.google.com/webmasters/tools/spamreport?hl=de

Ansonsten heißt es wachsam sein und seine Ranking- und Traffic-Daten regelmäßig kontrollieren. Ein bisschen Werbung in eigener Sache: die wesentlichen Daten könnt ihr natürlich auch mit dem SEO-Tool OnpageDoc überwachen und monitoren und euch sogar individuelle Alerts einrichten, damit ihr über Probleme mit eurer Website sofort informiert werdet – zum Beispiel via E-Mail oder SMS.

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Kommentare

Roland

Ich bin wahrlich kein Profi, bin eher so der Hobbyblogger er sich regelmäßig in Sachen SEO beliest.
So ist auch meine Anmerkung zu verstehen die keine Fachbegriffe enthält.

Ist es nicht so dass Google auch misst wie lange jemand auf der Seite ist und dieses positiv rankt?
Im Gegenzug bemerkt Google wenn jemand nur kurz auf der Seite ist und vermerkt dieses als negatives Zeichen.

Kann man dann nicht massenhaft eine Seite nur aufrufen und nach wenigen Sekunden wieder schließen? Das wären dann doch massenhaft negative Signale.

Ronny Marx

Hi Roland, vielen Dank für diese gute Anmerkung – und ja, du hast vollkommen Recht! Die Customer Journey, also die Bewegung eines Nutzers auf einer Website ist ein wichtiges Ranking-Signal. Was du ansprichst, sind genau zwei Faktoren: Verweildauer und Bounce-Rate (Abbruch-Rate). Ist die Verweildauer sehr niedrig und die Abbruchquote dagegen sehr hoch, ist das ein Signal für Google, dass die Seite offenbar wenig relevant zu einem bestimmten Keyword ist. Die Folge: die Website rutscht im Ranking ab. Und klar: man könnte diesen CTR-Bot auch anweisen, die anzugreifende Seite zwar anzuklicken, aber sofort wieder zu verlassen – das würde sehr wahrscheinlich genauso “gut” funktionieren. Es gibt auch noch einige Dinge mehr, die man faken kann – aber wir wollen hier keinen Blackhat-Anleitung geben ;-)

Dieser Beitrag sollte eher auf diesen Umstand hinweisen und Webmaster informieren, wenn sie ohne erkennbare Gründe plötzlich gute Positionen in den SERPs verlieren. Aber wie gesagt, du hast vollkommen Recht mit deiner Annahme.

VG,
Ronny

www.grepmaster.eu

Hallo …,

mh; dazu fällt mir nur ein: “Das Leben ist binär – Du bist entweder eine Eins oder eine Null!”.

Netter Artikel, mal sehen inwieweit sich “dass alles” bewähren wird.

Ciao, Sascha.


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