Ohne OnPage-Optimierung ist Online Marketing ein Risiko

marketing-risiko-ohne-onpage-optimierungOnline Marketing ist in der Regel eine externe Maßnahme. Die Rede ist dann von OffPage-Optimierung. AdWords-Kampagnen, andere Anzeigen und Online-PR sind gute Möglichkeiten, um den Traffic und konversionswillige Besucher auf die eigene Webseite zu führen. Doch ist Deine Webseite überhaupt auf diese Besucher optimal vorbereitet? Bietest Du ihnen gehaltvolle Landing Pages? Eine geordnete Seitenstruktur? Oder wird die Nutzer-Erfahrung von toten Unterseiten, von Links die ins Leere führen bedroht? Macht es Spaß, Deine Seite zu bedienen? Erst, wenn Du in der OnPage-Optimierung Deinen Job gemacht hast, solltest Du mit OffPage-Maßnahmen beginnen. Alles andere gleicht Geldverbrennung.

Bei der Optimierung Deiner Webseite wirken, stark vereinfacht gesagt, zwei Ebenen auf Nutzer-Zufriedenheit und Rankings: Die inhaltliche und die technische Ebene Deiner Webseite.

Durchdachte Inhalte: Das Rückenmark erfolgreicher OnPage-Optimierung

Im Idealfall hast Du natürlich die inhaltliche Ebene schon mit dem Start Deines Projekts festgelegt. Darunter fallen nämlich die thematische Ausrichtung Deiner Webseite und die Ziele, die Du damit verfolgst. Dann geht es in den operativen Bereich. Mittels einer Keyword-Recherche findest Du relevante Begriffe für Deinen Themenbereich und kannst mit der Produktion von Inhalten beginnen.

Inhaltliche Ebene – Das solltest Du optimieren, bevor Du draußen durchstartest:

Überschriften: Die Zeilen über Deinen Inhalten werden sofort wahrgenommen und sollen Neugierde beim Leser wecken. Von Neugierde, einem ersten Interesse lebt Deine Seite, wenn es um die Gewinnung neuer, relevanter Besucher geht. Primär- und Sekundär-Überschriften mit entsprechenden H1-, H2-, H3- usw. Tags sorgen dafür, dass die Suchmaschine Deine Überschriften auch als solche versteht.
Wieder ein Werkzeug zur Attraktion von Aufmerksamkeit ist der Teaser: in diesem kurzen Abschnitt muss das Thema etwa eines Artikels oder einer Produktseite klar umrissen werden, ohne schon alles preiszugeben. Der Vorspann soll Spannung aufbauen, hält die Leser auf der Seite und gibt dem Google-Bot durch Benutzung des jeweils lukrativsten Keywords (idealerweise zu Beginn und zum Ende des Teasers) die notwendigen Infos.
Optimierung der Title-Tags: Machen fast alle falsch oder vernachlässigen es. In vielen Fällen wird für den Titel einfach die Überschrift genutzt. Gefragt sind beim Seitentitel aber Vereinfachung und Fokus auf die wichtigsten Keywords, damit Google gewichten und Nutzer bewerten können, ob der Inhalt sich zu klicken lohnt. Meta-Titel sind auch oft zu lang gewählt, entweder wegen einer überschwänglichen Headline oder wegen der Keyword-Wut des Webmasters. Pro Unterseite braucht Deine Website einen individuellen Browser Title. Das wichtigste Keyword sollte möglichst zu Beginn des Title stehen, der Titel sollte die Länge von 55 Zeichen nicht überschreiten, um im Google-Index nicht abgeschnitten zu werden.
Meta Description: Google zieht sich automatisch relevante Textabschnitte, falls Du die Meta Description Deiner Unterseiten und Hauptseite leer lässt. Mit einer selbst verfassten Beschreibung kannst Du den Suchenden darauf vorbereiten, was ihn auf Deiner Webseite erwartet. Dafür kannst Du zum Beispiel den wichtigsten Teil Deines Teasers verwenden und solltest aber auch hier mit Suchbegriffen arbeiten, damit Nutzer sich Aussicht auf ein gutes Ergebnis ausrechnen. Du machst in der Meta-Beschreibung auch klar, worum es auf Deiner Seite geht. So minimierst Du die Absprungrate von Nutzern, die, vom Inhalt enttäuscht, gleich wieder abdampfen.

Bei all der Wichtigkeit von Titeln, Überschriften, Teasern und Descriptions darf natürlich die Bedeutung des eigentlichen Haupttextes nicht vergessen werden. Keyword Stuffing und feste Regeln einer Keyword-Dichte kannst Du getrost vergessen. Diese veralteten Metriken sorgen eher für Abstrafung seitens Google, weil das Erlebnis des Nutzers darunter leidet. Du kannst aber auf moderne Metriken wie die WDF*IDF-Optimierung zurückgreifen, um Deine Texte sowohl für Suchmaschine als auch für den Leser gehaltvoll zu schreiben.

Merke zur Optimierung von Texten: Es geht nicht klar genug. Gehaltvolle, gut durchdachte Texte sind selten und verschaffen Dir Wettbewerbsvorteile. Prägnante Texte gewinnen die Gunst der Nutzer, denn sie sind von Natur aus ungeduldig. Bevor Du extern für Dein Projekt oder Shop wirbst, bring’ Deine Inhalte in Form!

Bildern thematischen Fokus geben und optimieren

Ein unterschätzter Faktor bei der OnPage-Optimierung einer Webseite sind Bilder. Gute Bilder, die mit entsprechenden Tags für die Suchmaschine oder Bild-Unterschriften versehen sind, erhöhen die Qualität Deiner Inhalte. Aber zu große Fotos und Grafiken sorgen oft für lange Ladezeiten, was Nutzer und Suchmaschine wiederum abschreckt. Besucher sind in der Regel nicht geduldig, wie wir schon in diesem Artikel beschrieben haben. Allerdings genügt es nicht, nur die Bilder in Bezug auf Ladezeiten zu optimieren. Viele Webmaster vergessen die Bilder mit einem aussagekräftigen Dateinamen auszustatten oder gar mit einem Alt-Tag zu versehen. Durch aussagekräftige Meta-Angaben von Bildern kannst Du auch über die Bildersuche Klicks generieren, sofern Google Deine Bilder einem Suchbegriff zuordnen kann.

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Merke zur Bild-Optimierung: Es geht nicht klein genug, was die Dateigröße angeht. Meta-Angaben sind unverzichtbar, um über die Bilder-Suche Traffic zu generieren. Ohne Bild-Optimierung verschenkst Du Potenzial im Online-Marketing.

Die genannten Optimierungspotenziale gehören zu den wichtigsten, um Deine Webseite inhaltlich auf Kurs zu bringen. Ohne hier sorgfältig gearbeitet zu haben, solltest Du Dein Online Marketing außerhalb Deiner Seite nur vorsichtig starten. Denn das eigentliche Produkt ist Deine Webseite. Sie muss erfolgreich und leistungsfähig sein, damit schließlich Deine eigentlichen Produkte und Inhalte transportiert werden.

Die technische Ebene Deiner Webseite – verborgene Potentiale heben

Auf der technischen Ebene gehört zum Beispiel eine gut crawlbare Seitenstruktur. Generell lässt sich sagen, dass Deine Webseite mit so wenig Ebenen wie möglich auskommen sollte, idealerweise bringst Du Deine Inhalte in drei Ebenen unter (Shops haben es hier naturgemäß etwas schwerer). Dabei sind die Nachteile einer tiefen Struktur sowohl für Google als auch die Besucher zu spüren. Der Google-Bot „denkt“ sich bei Seiten auf der fünften Ebene vereinfacht gesagt, dass diese recht „versteckten“ Inhalte nicht mehr so wichtig sein können – und wird dort seltener vorbeischauen, auch falls Du hier neue Inhalte live stellst. Auch Nutzer lieben eine klare, unkomplizierte Seitenstruktur, in der sie sich direkt zurechtfinden und in der nicht unzählige Menüpunkte in der Navigation ausgeklappt werden müssen. Um alles übersichtlicher zu machen, solltest Du zusätzlich mit Breadcrumbs arbeiten. Diese Brotkrumen in Deiner Seitenstruktur geben zum einen dem Google-Bot Infos, wo die jeweilige Unterseite verortet ist. Und auch die menschlichen Besucher wissen jederzeit, wo sie auf Deiner Webseite gerade sind.

Schema.org-Markups – gehen direkt ins Blut der Suchmaschine

schema-org-bewertungen

Weiter oben haben wir schon vom Title-Tag und der Meta Description gesprochen, die in den SERPs zum Tragen kommen. Mit diesen Elementen kannst Du den Suchenden auf den Inhalt Deiner Webseite hinweisen und Deine Relevanz im Google-Index erhöhen. Allerdings gibt es ein weiteres technisches Mittel, um mehr Aufmerksamkeit auf Dich und Deine Seite zu lenken: Die Schema.org Markups. Bekannt dürfte Dir zum Beispiel schon das Sterne-Schema sein; die Bewertungen, die auf einer Seite abgegeben und dann auch im Google-Index erscheinen können. Die Sterne findet man oft bei Rezepte-Seiten oder Nachrichtenportalen wie focus.de. Doch es gibt eine riesige Liste weiterer Möglichkeiten, um mit Markups Deine Seite zu kennzeichnen und im Index besser darzustellen. Du kannst Markups zu Personen, Örtlichkeiten, Öffnungszeiten, Produkten und vielen weiteren Bereichen vergeben. Google greift darauf zwar nicht zwangsläufig zu und behält sich die Anzeige der Markups vor. In vielen Fällen kannst Du die Darstellung Deiner Webseite bei Google damit aber verbessern und gibst der Suchmaschine wichtige Infos über die Inhalte Deiner Seite direkt „ins Blut“.

Falls Du mehrere Unterseiten mit ähnlichen Inhalten zu einem Keyword auf Deiner Webseite hast, sollten Du diese außerdem mit einem Canonical Tag versehen. Auf diese Weise zeigst Du Google, welche Unterseite für die SERPs gedacht ist und welche ignoriert werden darf. Du verhinderst damit, das Google Inhalte doppelt in seinen Speicher aufnimmt (Duplicate Content ). Nicht gekennzeichnete doppelte Inhalte können sich negativ auf die Darstellung Deiner Seite bei Google auswirken.

Merke zur technischen Optimierung: Verzichte nicht auf die technischen Möglichkeiten zur Optimierung Deiner Webseite. Versperre Google nicht den Weg und vermeide mit den hier genannten Punkten Fehler bei der Indexierung. Mit zuverlässigen OnPage-Tools wie OnpageDoc kannst Du eine lange Reihe von Potenzialen einfach heben und jeden Cent Marketing-Budget effektiver einsetzen.

Fazit

Achte bitte immer darauf, dass Deine Seite auf der inhaltlichen und technischen Ebene gut aufgestellt ist, bevor Du mit Online Marketing startest. Mit OnpageDoc findest Du schnell die wichtigsten Stellschrauben, mit denen Du die Optimierung Deiner Webseite auf allen Ebenen voranbringst. Ein Tipp zum Schluss: Achte auf eine logische und nützliche interne Verlinkung Deiner Webseite. Verlinke passende Unterseiten an sichtbarer Stelle miteinander, um einerseits die Google-Gewichtung einzelner Unterseiten zu optimieren. Andererseits helfen interne Links, um Deine Besucher länger zu binden und ihnen das Surfen durch Deine Inhalte zum Vergnügen zu machen.

Kommentare

SEO ohne Linkbuilding - ist das möglich?

[…] Google den Fokus noch mehr auf die Inhalte von Seiten legen wird und wir zukünftig erst einmal OnPage-Optimierung betreiben müssen, um an Relevanz zu gewinnen – Offpage-Optimierung ist in Form von PR […]


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