7 Dinge im Onpage-SEO, die Du immer noch verbessern kannst

Sprechen Webmaster davon, dass sie ihre Webseite „Onpage“ optimieren wollen, ist in vielen Fällen nur eine einmalige Aktion gemeint. Doch es reicht nicht, einmal über die Seite zu fegen und sich dann auf den Lorbeeren auszuruhen. Onpage-Optimierung ist ein stetiger Prozess, gerade bei schnell wachsenden Webseiten. Online-Shops und Portale sind hier besonders betroffen, da ständig neue Artikel (in beiderlei Sinn) dazukommen, neue Landing Pages geschaffen oder URL-Strukturen geändert werden.

Betrachte Deine Webseite wie ein Künstler sein Kunstwerk

7 Dinge im Onpage-SEO

Eine Analogie zur Optimierung einer Webseite gibt es übrigens aus der Kunstwelt – der Künstler Bernhard Heisig meinte oft lapidar: „Ein Bild ist nie fertig“ und malte schon ausgestellte Bilder heimlich weiter. An Deiner Seite stetig zu arbeiten und sie zu verbessern, ist eine vielversprechende Investition. Darum hier nun sieben Tipps, wie Du Deine Seite fortlaufend optimieren kannst. Die Erfahrung zeigt: es geht immer noch besser!

1. Veralteter Content: Immer am Ball bleiben!

Artikel lassen sich im Web nahezu ewig abrufen. Das ist dann ein Nachteil, wenn Deine Webseite veraltete Informationen bietet, die noch immer häufig abgerufen werden. Halte also fest (zum Beispiel mit Google Analytics), welche Deiner Seiten besonders häufig aufgerufen werden und prüfe regelmäßig, ob der Content hier noch aktuell ist. Auch Google freut sich übrigens, wenn Seiten stetig erneuert werden und frischen Content bieten. Alternativ kannst Du bei großen Änderungen auch einen komplett neuen Artikel schreiben und den alten per 301-Befehl auf diesen umleiten.

2. Ladezeiten: Je schneller Deine Seite ist, desto besser!

Auch wenn Deine Webseite bereits verhältnismäßig schnell lädt, muss das in ein paar Wochen nicht mehr der Fall sein. Neue Plugins, erweiterte Skripte, Änderungen am Design und ähnliches können den Wert schnell wieder zurückwerfen. Und schlechte Ladezeiten führen direkt zu schlechterer User Experience. Google oder Pingdom bieten kostenlose Möglichkeiten, die Ladezeiten zu checken. Auch ohne Änderungen solltest Du stetig daran arbeiten, dass Deine Seite immer schneller lädt. Das verschafft Dir einen echten Wettbewerbsvorteil in den Google-Suchergebnissen.

3. 404-Fehler – Behalte Deine Links im Blick!

Das häufigste Problem bei stetig gewachsenen Webseiten sind 404-Fehler. Da wurde vielleicht die URL-Struktur geändert, ein Artikel wurde aus dem Shop gelöscht etc. Das große Problem: Wenn auf diese Seiten verlinkt wurde, laufen Google und Nutzer ins Leere und erhalten eine Fehlerseite. Nicht mehr vorhandene Seiten müssen deshalb sofort per 301-Befehl entweder auf die Startseite oder – noch besser – auf eine andere passende Seite umgeleitet werden. Zudem sollte Google in den Webmaster Tools per Sitemap darauf aufmerksam gemacht werden, welche Seiten aktuell vorhanden sind.

4. Fehlende Bilder ersetzen

Dass Bilder plötzlich nicht mehr angezeigt werden können geschieht vor allem dann, wenn Du sie von anderen Seiten als Hotlink eingebunden oder auf einem anderen Webspace hochgeladen hast. Lade Bilder nur auf Deinem eigene Server hoch. Vor allem Shop-Betreiber sollten Produktbilder immer auf dem eigenen Server pflegen und nicht vom Herstellerserver einbetten, denn der kann umziehen oder seine URL-Struktur ändern.

5. Title- und Meta-Optimierungen

Deine Seite soll in den Suchergebnissen hervorstechen und sowohl Nutzern als auch Google unmissverständlich darauf hinweisen, was sie hier erwartet. Wenn Nutzer von zu allgemein formulierten Browser-Titeln in die Irre geleitet werden, kann das hohe Bounce Rates zur Folge haben. Die Wahl des Titels gibt Google außerdem einen wichtigen Wink mit dem Zaubpfal, zu welchen Begriffen diese Seite relevant ist. Selbst sehr große, hoch professionelle Webseiten zeigen immer wieder, dass die Browser-Titel Potenzial für Verbesserungen haben. Google reagiert außerdem mit Abwertungen Deiner Seite, wenn der Nutzer nach einem Klick enttäuscht wieder abspringt. Passe deshalb die Titles und Meta Descriptions Deiner Start- und Unterseiten manuell, verfeinere Deine Keyword-Strategie laufend und integriere die Ergebnisse vor allem in den Browser-Titeln. Oft kannst Du allein durch bessere Titel und Beschreibungen die Klickrate Deiner Seite noch steigern.

6. Interne Verlinkung

Die interne Verlinkung erfüllt zwei wichtige Funktionen: Erstens: Eingehender Link Juice kann von oft verlinkten Seiten auf andere Unterseiten verteilt werden. Zweitens: Dem Nutzer werden thematisch verwandte und weiterführende Inhalte auf der Seite präsentiert, so dass er mehr Seitenaufrufe ausführt und besser zum Ziel findet – etwa zu einem Produkt oder Angebot auf Deiner Seite. Zu diesem Zweck ist es sinnvoll, manuell interne Verlinkung aus dem Content heraus vorzunehmen. Prüfe regelmäßig, ob Deine internen Links noch zielführend sind.

Ständiges Optimierungspotenzial gibt es bei der internen Verlinkung auch bei den verwendeten Ankertexten. Durch die gezielte Wahl passender interner Linktexte kannst Du auf die Sichtbarkeit Deiner Seite zu wichtigen Suchbegriffen signifikant Einfluss nehmen. Prüfe auch, mit welchen Plugins und anderen Tools Deine interne Verlinkung kontinuierlich verfeinert werden kann und vernetze neue Unterseiten sorgfältig mit bestehenden Inhalten.

7. Vor Malware schützen

Die Nachricht von Google, dass die vom Nutzer zu öffnende Seite von Malware betroffen ist, ist für die Klickrate ein absoluter Todesstoß. Darum solltest Du folgende Schutzmaßnahmen treffen, damit Deine Webseite von Malware frei bleibt:

  • ein wirklich starkes Admin Passwort wählen und regelmäßig wechseln
  • nicht „Admin“ als Nutzernamen Deiner Seite verwenden
  • Webseite in den Google Webmaster Tools anmelden, damit bei Malware-Verdacht seitens Google eine Meldung kommt und Du reagieren kannst.

Fazit

Mit Onpage-Optimierung ist man nie fertig. Sie ist vergleichbar mit der Arbeit eines Künstlers an einem Bild, das immer mehr verfeinert wird. Als Webmaster hast Du kompletten Einfluss auf Dein Marketing, also darauf, was mit Deiner Webseite passiert und wie sie extern wahrgenommen wird. Greife neben Tools wie dem OnpageDoc auch auf Google Analytics oder die Webmaster Tools zurück und verwende die Daten zur fortlaufenden Verbesserung Deiner Seite. Vergiss aber nicht einen der wichtigsten Punkte: Hole regelmäßig Rückmeldung von Deinen Nutzern und Kunden ein, wie zufrieden Sie mit Deiner Webseite und Deinem Service sind. Die Rückmeldung aus Gesprächen, Support-Tickets, Umfragen etc. kannst Du direkt für die Optimierung Deiner Seite oder Deines Shops verwenden.

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