Bourbon Update

Aus Online Marketing Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche


Heute wird viel darüber diskutiert, ob Google mit dem Panda- oder Penguin-Update erfolgreich dafür sorgen kann, dass mehr Qualität in die Suchergebnisse hineinkommt. Doch ein Blick in die Geschichte zeigt: Bereits 2005 bemühte sich Google, mit einem Update seinen Suchalgorithmus auf Qualitätsgesichtspunkte zu trimmen. Bekannt wurde dieses Google-Update unter dem Namen "Bourbon Update". Da anzunehmen ist, dass dessen Prinzipien auch heute nach praktiziert werden, ist es für Experten der Suchmaschinenoptimierung wichtig, dass sie die Bedeutung und die Nutzungsmöglichkeiten des Bourbon Updates kennen und anwenden lernen.

Ziele des Bourbon Updates

Mit diesem Update wollte Google Spam-Links erkennen, um gezielt entsprechende linkende und verlinkte Webseiten nach unten auf den Suchmaschinen-Ergebnisseiten zu bringen. Dazu sollte man wissen, dass Links, die von externen Websites auf eigene Webseiten zeigen, ganz entscheidend für das Ranking sind. Solche Links gelten aus der Sicht von Google als Spam, wenn sie ausschließlich oder überwiegend zur Beeinflussung des Google-Rankings gesetzt wurden. Insbesondere wenn beobachtbar werden sollte, dass bestimmte externe Links überwiegend zur Übertragung von PageRank dienen sollen, wären sie als Spam-Links einzuschätzen und müssten aus den Verfahren der "Wertübertragung von Reputation" ausgeschlossen werden. Ergänzendes Ziel beim Bourbon Update soll es außerdem gewesen sein, doppelten Content innerhalb von Domains zu erkennen und entsprechende Webseiten ganz aus dem Index der Suchmaschine zu verbannen.

Konsequenzen von Bourbon

Experten wie Brett Tabke kamen nach umfangreichen Analysen zur Einschätzung, dass das Update deutlich erkennbare Veränderungen im Ranking erbrachte:

  • Duplicate Content wird besser erkannt: Google scheint seine Kriterien für doppelten Content weiter gefasst zu haben. Es wird auch Content als doppelter Content erkannt, wenn er nur annähernd übereinstimmt. Allerdings zeigt jede aktuelle Google-Recherche, dass nach wie vor wie Webseiten mit doppelten Content auch vorne in den Suchmaschinen-Ergebnisseiten kommen können.
  • Links ohne thematischen Bezug werden besser erkannt: Verlinkt eine Webseite auf eine andere Webseite, dann sollte dies einen Sinn ergeben. Allerdings gibt es viele Interpretationsmöglichkeiten für Sinn. Betroffen von der Abstrafung wegen fehlenden thematischen Bezugs sind vor allem Webseiten, die Links vor den Besuchern verstecken wollen, die aber vom Suchmaschinen-Programm gefunden werden können.
  • Minderwertige Links werden in ihrer Wirkung vermindert: Als minderwertig gilt ein Link, wenn er von einer wenig erkannten Webseite auf eine Webseite mit hoher Reputation verweist. Gelingt es einer Webseite in kurzer Zeit viele minderwertige Links zu gewinnen, dann könnte dies ein Hinweis auf Linkkauf sein.
  • Selbstgesetzte Links werden in ihrer Wirkung vermindert: Erkennt Google, dass ein Webmaster über viele unterschiedliche Domains verfügt, die sich gerne wechselseitig verlinken, dann können die so gesetzten Links als interne Links oder Spamming eingestuft werden.