CommonJS

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CommonJS ist eine Erweiterung der Skriptsprache Javascript, die es Entwicklern erlaubt, diese auch außerhalb einer Browserumgebung zu verwenden. JavaScript ist eine Skriptsprache, die für die Verwendung in einem Internetbrowser entwickelt wurde. Damit ein Programmierer die möglicherweise in Javascript existierenden Bibliotheken und Standardmodule auch in anderen Umgebungen nutzen kann, ist die Erweiterung CommonJS entwickelt worden. CommonJS schafft beispielsweise die erforderliche Schnittstelle zu Webservices und Datenbanken und macht Javascript so flexibler.

Javascript kann sowohl clientseitig als auch serverseitig interpretiert werden. Um Javascript auch außerhalb der gewohnten Browserumgebung nutzen zu können, rief der Programmierer Kevin Dangoor 2009 das Projekt CommonJS ins Leben. Sein Vorschlag war, Javascript dafür um eine Standardbibliothek und bestimmte Module zu erweitern.

Javascript in der Webprogrammierung

Allgemein steht Java Code in der HTML-Seite als INLINE-Variante zwischen den Tags <SCRIPT> und </SCRIPT>. Weiterhin kann der gesamte Javascript-Code in einer externen Datei mit der Dateiendung .js zusammengefasst werden.

Javascript übernimmt innerhalb einer Webanwendung vielfältigste Funktionen. Beispielsweise werden oft temporäre Warenkörbe mit Javascript generiert, Werbung eingeblendet oder einfach nur dynamisch HTML-Code geschrieben. Eine HTML-Seite sollte auch dann noch navigierfähig sein, wenn der Nutzer JavaScript in seinem Browser blockiert.

Wenn eine CommonJS-Datei in der Webprogrammierung Funktionalität besitzt, dann wird sie in der Regel im Verzeichnis /js/ mit der Bezeichnung common.js abgelegt und dann innerhalb der SCRIPT-Tags in die HTML-Seite eingebunden.

CommonJS und SEO

CommonJS dient primär dazu, eine Anwendung JavaScripts außerhalb des Browsers zu erlauben und hat somit keinen Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung. JavaScript spielt für SEO allerdings eine wichtige Rolle. Da Suchmaschinen alle Seiten indexieren müssen, um den Nutzern passende Suchresultate anzeigen zu können, gibt es schon lange ein Problem mit Seiten, die in einer Skriptsprache geschrieben werden. Google arbeitet zwar ständig daran, das Crawlen von Skripten zu optimieren, aber auch der Webmaster sollte einiges dabei beachten. Google gibt einige Informationen preis, was das Crawlen von Skripten betrifft:

  • Skripte sollten keine Weiterleitungen oder Umleitungen vornehmen. Eine bessere, SEO-orientierte Lösung dafür ist eine .htaccess-Datei.
  • JavaScript-Elemente sollten möglichst in einer einzigen .js-Datei oder einigen wenigen ausgegliedert und diese dann im Browser des Nutzers gechached werden. Das kann sich positiv auf die Performance auswirken.
  • Im Namen der Performance sollten Skripte außerdem am Ende einer HTML-Datei eingebunden werden. So wird zuerst das HTML geladen und die Website fühlt sich für den Nutzer schneller an.
  • Da der Googlebot nicht exakt wie ein Browser funktioniert, kann es beim Crawlen und Indexieren von Seiten mit komplexem JavaScript zu Problemen beim Rendern kommen. Außerdem braucht das Rendern solcher Seiten mehr Crawl Budget.

JavaScript ist aus der Webentwicklung nicht mehr wegzudenken. Allerdings sollte die Skriptsprache eher spärlich und mit Bedacht eingesetzt werden.

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