Content-Delivery-Network

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Mit einem Content Delivery Network große Dateien effizient verteilen

Warum muss die Verteilung von Content effizienter gestaltet werden?

Digitale Inhalte werden immer umfangreicher. Insbesondere große Mediendateien erfüllen immer höhere Qualitätsansprüche. Außerdem nimmt der Traffic zu, denn immer mehr Nutzer schauen sich Filme über das Internet an. Herkömmliche Methoden, wo einfach irgendwo ein Server stand, der auf jede Nutzeranfrage mit der Auslieferung des Contents reagierte, können den gesteigerten Anforderungen nicht mehr gerecht werden. Sie sind zu teuer und zu langsam. Mit einem Content Delivery Network (CDN) kann dieses Problem umgangen werden. Denn diese Technik erlaubt es, Filme und Live-Streams über viele Server auszuliefern.

Was bringen Content Delivery Networks?

CDNs können schneller und flexibler große Datenmengen an viele Benutzer gleichzeitig ausliefern, als dies mit herkömmlichen Techniken möglich war. Dazu werden die Daten auf deutlich mehr als auf einem Server bereitgehalten. Fragt ein Nutzer nach der Datei, dann wird diese nicht sofort ausgeliefert, sondern es muss zunächst bestimmt werden, wo der beste Server liegt, der die Datei an den Nutzer liefern kann. So ist auch gesichert, dass die Anfragen von vielen Nutzern gleichzeitig erfüllt werden können. Es gibt zwei Kriterien, die ein System von Content Delivery Networks zu erfüllen hat: Die Daten sollen vollständig und in ausreichender Geschwindigkeit ausgeliefert werden. Die Daten sollen flexibel vorgehalten werden, damit sie auch an unterschiedliche Nutzer gleichzeitig ausgeliefert werden können.

Wie funktioniert das Content Delivery Network?

Das CDN besteht zunächst aus einem Ursprungsserver, auf dem der Content-Anbieter die zu verteilenden Inhalte ablegt. Benötigt wird aber auch eine größere Anzahl von Servern, die ausschließlich der Replikation dienen. Darüber hinaus muss ein Distributionssystem geschaffen werden, das die Inhalte an die verschiedenen Server zeitnah ausliefert. Für die Umleitung der Benutzeranfragen auf die einzelnen Server ist ein sogenanntes Request-Routing-System zuständig, das verschiedene Kennzahlen über diese Server nützt, um effiziente Wege der Verteilung sicherzustellen.

Wie sehen die Abläufe beim Content Delivery Network im Detail aus?

Sendet ein Client also eine Anfrage an das CDN, dann wählt das Request-Routing-System einen oder mehrere geeignete Server aus. Bei der Auswahl bezieht dieses System Kennzahlen über die aktuelle Belastung (zum Beispiel CPU-Auslastung, Anzahl der aktiven Verbindungen) der Server ein. Ebenfalls werden Informationen über die Netzwerkverbindung zwischen Client und Server genutzt, um den Datentransfer zu optimieren. Für die Umleitung der Nutzeranfragen wird meist DNS eingesetzt.