Matthew Cutts

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Matthew Cutts ist ein Software-Entwickler bei Google Inc. und einer der bekanntesten Kritiker gegen unethische Praktiken bei der Suchmaschinenoptimierung und Link-Spam. Cutts ist im Rahmen seiner Tätigkeit bei Google für die Verbesserung der Suchqualität verantwortlich und ist in diesem Zusammenhang Leiter des Webspam-Teams. Er ist unter anderem für seine zahlreichen Videos bei YouTube bekannt, wo er einen eigenen Kanal unterhält sowie regelmäßigen Beiträgen in Webmasterforen, wo er Hinweise und Tipps für ein verbessertes Google-Ranking gibt. Auf diese Weise versucht er den Webmastern zu vermitteln, dass nur die Webseiten ein hohes Ranking erlangen und von Bedeutung sind, welche qualitativ hochwertige und funktionelle Inhalte anbieten, ganz nach dem Motto: „Design content for users, not for engines“.

Ausbildung und Studium

Matt Cutts studierte zunächst Mathematik und Informatik an der University of Kentucky, welches er erfolgreich mit einem Bachelor abschloss. Im Anschluss studierte Cutts, ebenfalls erfolgreich, Computergraphik an der University of North Carolina in Chapel Hill, wo er auch seinen Master erhielt. Bereits dort befasste es sich intensiv mit der Funktionsweise von Suchmaschinen und deren Schwachstellen.

Karriere bei Google

Im Jahr 2000 begann Matt Cutts mit der Arbeit bei Google, wo er zunächst als Entwickler in der Anzeigensparte tätig war. Seit dem Jahr 2007 arbeitet er in der Search Quality Group, wo er mittlerweile Leiter der Webspam-Abteilung ist.

Matt Cutts gilt als einer der größten Verfechter der Google-Richtlinien. Als Google im Jahr 2012 öffentlich kritisiert wurde, weil es im Rahmen einer Kampagne für Google Chrome gegen die eigenen Richtlinien verstoßen hatte.

Matt Cutts und Google

Obwohl die Firma Google die Kriterien ihres Rankings nicht öffentlich preisgibt, durfte Matt Cutts doch laut eigener Aussage seine Tipps immer unbehelligt geben. Zur Absicherung findet sich auf seinem Blog folgender Hinweis: Anfang 2012 geriet Google in die Schlagzeilen, weil man mit einer Kampagne für den firmeneigenen Browser Google Chrome gegen die eigenen Richtlinien verstoßen hatte. Hier war es Matt Cutts, der die Herabsetzung von Chromes PageRank gegenüber der Presse verteidigte und erklärte, Google verschaffe sich selbst keinerlei Sonderbehandlung.