Monitoring

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Es gibt einen Begriff, der in letzter Zeit viel auf sich aufmerksam macht in der Computerszene. Die Rede ist von Monitoring. Was bedeutet der Begriff? Ins Deutsche übersetzt bedeutet er: Beobachtung, Kontrolle oder Überwachung. Gemeint ist, Vorgänge oder Prozesse mithilfe technischer Hilfsmittel zu erfassen, zu überwachen und zu regeln. Hierbei spielt die Regelmäßigkeit eine wesentliche Rolle, um die Daten zu vergleichen und zu analysieren. Ein Ziel der systemischen Beobachtung ist, den Istzustand zu verbessern. Das bedeutet, Arbeitsprozesse zu vereinfachen und kürzere Reaktionszeiten zu erreichen. Weitere Ziele sind, Kosten zu reduzieren und bessere Planbarkeit zu erreichen. Demgemäß umfasst der Begriff das steuernde Eingreifen in Vorgänge und Prozesse, sobald diese vom gewünschten Verlauf abweichen. Das bedeutet, Vorgänge und Prozesse verlaufen nicht mehr innerhalb der vorgegebenen Mindest- und Maximalwerte. Zudem ist Monitoring in der Lage, potenzielle Gefahren schnell aufzuspüren. Das versetzt den Anwender in die Lage, diese schnell zu beheben.

Monitoring – wichtige Einsatzgebiete

Wer mit komplexen und schwer überschaubaren Netzwerken arbeitet, für den eignet sich der Einsatz von Monitoring-Lösungen wie entsprechende Software oder Anbieter. Ebenso ist die systemische Kontrolle bei einzelnen Rechnern, auf denen komplexe Anwendungen laufen, zu empfehlen. Gerade im Bereich von Servern ist es wichtig, da die Auslastung von Systemen leicht zu unterschätzen ist. Dies führt in vielen Fällen zu Systemausfällen, die Kosten nach sich ziehen.

Server Überwachung - aktiv oder passiv?

Server-Monitoring geht aktiv oder passiv. Passives Monitoring reicht aus für private Websites oder Unternehmen, deren Einkommen nicht serverabhängig ist. Handelt es sich um ein größeres Projekt? Dann muss der Server 24 Stunden am Tag erreichbar sein. Ansonsten kann die Besucherzahl rückgängig verlaufen. Deswegen ist hier ein aktiver Schutz wichtig. Dabei sollte es sich um eine gute Software oder einen guten Anbieter handeln, der das zu beobachtende System nicht zusätzlich belastet. Aber die Software bzw. der Anbieter soll einen regelmäßigen und gründlichen Check durchführen. Eine gute Monitoring-Software beinhaltet einen Support, der im Falle einer Störung behilflich sein kann.

Was passiert im Falle einer Störung?

Der Systemadministrator erhält rund um die Uhr eine E-Mail oder eine SMS mit der detaillierten Fehlermeldung. Diese versetzt ihn in die Lage, schnell eine Fehlerbehebung durchzuführen. Weiterhin kann der Systemadministrator sich mithilfe von Apps über iPhone und Android auf dem Laufenden halten.