Prototyping

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Prototyping ist eine Vorgehensweise bei der Softwareentwicklung. Hierbei wird nicht direkt ein endgültiges Softwaresystem entwickelt, sondern erst einmal ein oder mehrere Prototypen erstellt. Es handelt sich somit um eine Anfangsversion und kann als Muster einer Software ein Konzept demonstrieren. Ziel der Entwicklung von Entwurfsvorschlägen ist es, Erkenntnisse über die Nutzung, mögliche Probleme sowie dessen Lösungsmöglichkeiten zu gewinnen. Somit unterstützt Prototyping die Kommunikation zwischen den verschiedenen Parteien: Auftraggeber, Anwender und Entwickler, was dazu führt, rückkopplungsbedingten Problemen entgegen zu wirken.

Wann wendet man Prototyping an?

  • Wenn Anforderungen noch nicht genau klar sind
  • Wenn Anforderungen auf keinem anderen Web geklärt werden können
  • Wenn Benutzerschnittstellen abzustimmen sind
  • Zum Experimentieren mit Lösungsmöglichkeiten
  • Zur sukzessiven Entwicklung mehrerer Versionen eines Systems

Arten von Prototypen

  • Exploratives Prototyping
  • Evolutionäres Prototyping
  • Experimentelles Prototyping
  • Rapid Control Prototyping
  • Vertikales Prototyping
  • Horizontales Prototyping

Vorteile

Das Risiko einer Fehlentwicklung wird verringert, da man die Anforderungen der Anwender laufend anpassen kann. Es besteht die Möglichkeit, unvorhersehbare Wechselbedingungen zwischen einzelnen Komponenten des Produkts frühzeitig zu erkennen und zu verbessern. Außerdem ist eine Integration in andere Prozessmodelle möglich, wodurch Zeit und Geld gespart werden kann.


Nachteile

Nachteile sind zum einen, dass der Entwicklungsaufwand höher ist, zum anderen die zusätzlichen Kosten die durch die Entwicklung des Prototyp entstehen.