DoS

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Seit den frühen Tagen des Internets hat sich in der heutigen Zeit eine starke Konkurrenz zwischen verschiedenen Angeboten im weltweiten Netzwerk entwickelt. Wenn ein Konkurrent übermächtig wird, versuchen Mitbewerber ab und zu, ihn mit unlauteren Mitteln auszuschalten. Zu diesen unlauteren Mitteln gehören auch die verschiedenen Arten von DoS (Denial of Service)-Attacken.

Was ist die Grundidee der DoS-Attacke?

Die Denial-of-Service-Attacke funktioniert nach einem einfachen Prinzip: Die Server, die einen bestimmten Service im Internet bereitstellen, müssen Daten senden und empfangen, um die für diesen Dienst notwendigen Vorgänge ordnungsgemäß ausführen zu können. Vergleichbar ist dies etwa mit dem Posteingang und Postausgang in einem Privathaushalt oder einem Betrieb: Man erhält mit der Post Formulare, die man ausgefüllt wieder zurückschickt. Dabei sind nur die eingehenden Briefe an die eigene Adresse adressiert. Will man nun verhindern, dass jemand wichtige Formulare erhält, so wäre eine mögliche Idee, einfach hunderttausende von ähnlich aussehenden Briefen an seine Adresse zu verschicken. Dies stellt die Post, den Postboten und den Empfänger unter normalen Umständen vor unüberwindbare organisatorische Probleme. Auf keinen Fall kann die rechtzeitige Auslieferung der Briefe und die zeitnahe Bearbeitung des wichtigen Formulars gewährleistet werden. Auf diese Weise ist es sehr wahrscheinlich, dass der Brief entweder erst gar nicht ankommt oder aber sich das Ausfüllen des Formulars stark verzögert. Ähnlich funktioniert eine DoS-Attacke auch in der Computerwelt. Nur sind es hier Datenpakete, mit denen der empfangende Server überlastet wird. Auf diese Weise kann ein Service über mehrere Tage oder auch einen längeren Zeitraum lahmgelegt werden. Neben missgünstigen Konkurrenten können auch Hacker -Gruppen, politische Interessen oder andere Gründe hinter solchen DoS-Attacken stecken.

Mögliche Gegenmaßnahmen

Durch einen solchen Ausfall eines oder mehrerer Server können in einigen Fällen hohe wirtschaftliche Schäden entstehen. So kann beispielsweise ein Online-Shop in der Zeit, in der der Server außer Betrieb gesetzt ist, keine Bestellungen von Kunden annehmen und verarbeiten. Bei dem Abwägen der möglichen Gegenmäßnahmen kommt es maßgeblich auf die Art und den Umfang der DoS-Attacke an. Während es in einigen Fällen bereits ausreichend sein kann, den flutartigen Datenverkehr aus einem bestimmten Netzwerk langfristig zu blockieren, wird in einigen Fällen fundierteres IT-Fachwissen benötigt oder eine Abwehr ist nur sehr schwer möglich. Es kann auch hilfreich sein, weniger wichtige Funktionalitäten des Servers, die Angriffspunkte für eine DoS-Attacke bieten (z.B. eine Suchfunktion), vorübergehend abzuschalten. Auch wenn dies nornalerweise als Erfolg des Angriffs gewertet wird, kann so unter Umständen eine normale Nutzbarkeit der übrigen Dienste des Servers wiederhergestellt werden.