Internet der Dinge

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„Internet der Dinge“ bedeutet die Vernetzung einfacher Gegenstände mit dem Internet (World Wide Web). Durch die Vernetzung werde diese Gegenstände intelligent, indem sie sich durch Programmierbarkeit, Speichervermögen, Sensoren und ihre Kommunikationstechnik auszeichnen und dadurch befähigt sind online und autark Informationen auszutauschen. Ziel dieser Bewegung ist die Vereinigung der virtuellen mit der realen Welt.

Grundlage

Grundlage der Vernetzung ist die RFID-Technologie (engl. für radio-frequency identification). Die RFID bezeichnet eine Technologie für Sender-Empfänger-Systeme zum automatischen und berührungslosen Identifizieren und Lokalisieren von Objekten mit Hilfe von Radiowellen. Ein RFID-System besteht aus einem Transponder, einem sog. Funketikett, diese befindet sich am oder im Gegenstand und enthält ein Code, sowie einem Lesegerät, um den Code auszulesen. Die Gegenstände und Geräte erhalten eine eigene Identität in Form eines Codes und können Zustände bemerken und Aktionen ausführen.

Ein Anwendungsbereich ist z.B. die Logistik. Durch den starken Boom im E-Commerce kommen neue Herausforderungen auf die Logistik zu. Die Anforderungen der Kunden steigt immer weiter, Lieferzeiten sollen so gering wie möglich sein. Die Logist ist also gefordert, steigende Komplexität fordert mehr Flexibilität. Die Antwort auf diese Problematik ist die RFID-Technologie. Die Pakete werden mit Speichern ausgestattet, über welchen sie Informationen über das Ziel und Prioritäten erhalten. Durch diese Informationen können die Pakete selbst entscheiden, wie sie zu ihrem Ziel gelangen. Die RFID-Tags, mit denen die Pakete ausgestattet sind sammeln Umweltinformationen, z.B. Temperatur, Erschütterungen und Luftfeuchtigkeit. Dadurch können sich Dinge intelligent selbst steuern und z.B. Alarm auslösen, lokale Netzwerke mit anderen Paketen oder Boten bilden und Transporte zu einem Ziel voll autonom bestellen.

Beispiele in der Anwendung

  • Paketverfolgung über das Internet: Der Kunden eines E-Commerce Shop kann den Weg seines Pakets im Internet nachverfolgen. Paketdienstleister bieten diesen Service mit Hilfe einer eindeutigen Identifikation über Strichcodes oder 2D-Codes an. So kann der aktuelle Standort des Pakets im Transportprozess über die entsprechende Webseite nachvollzogen werden
  • Nachbestellung von Druckerpatronen: Auf Basis von Chiptechnologie können Druckerpatronen identifiziert und deren Füllbestand überwacht werden. Wird ein bestimmter Füllstand erreicht sendet die Herstellerseite dem Kunden direkt eine Aufforderung zur Bestellung neuer Druckerpatronen.
  • Das selbstfahrende Auto: Das vernetze Auto kann bei Bedarf autark lenken, selbständig parken und selbständig mit seiner Umwelt kommunizieren z.B. mit Ampeln oder anderen Fahrzeugen. Dadurch wird sicheres und ökonomisches Fahren garantiert.
  • Der vernetzte Kühlschrank: Der Kühlschrank merkt wenn z.B. die letzte Milch verbraucht wird und sendet ein Signal. Automatisch kann der Kühlschrank nun Lebensmittel selbstständig nachordern.